Iva Slancová

wurde in Budweis (Tschechische Republik) geboren. Sie studierte zunächst Kirchenmusik und Orgel am Prager Konservatorium, an dem sie letzte Schülerin des berühmten tschechischen Organisten Jirì Ropek war. Dort legte sie mit einem öffentlichen Konzert in der Jakobskirche ihr Konzertexamen ab. Danach war sie als Domorganistin und Orgellehrerin in Budweis tätig.

Im Jahr 1994 wurde sie an der Musikhochschule Würzburg in die Orgelklasse von Prof. Günther Kaunzinger aufgenommen, wo sie 1999 das Diplom für künstlerisches Orgelspiel und 2002 das Meisterklassendiplom erhielt. Im Jahr 1999 war sie Stipendiatin der Meisterkurse bei J. Guillou in Zürich und nahm später auch erfolgreich an den Meisterkursen bei Marie-Claire Alain und Peter Planyavsky teil. Während ihres Studiums war sie Stipendiatin des Fördervereins "Live Music Now" der Lord Yehudi Menuhin Stiftung. Seit 2001 ist sie Initiatorin und künstlerische Leiterin der Internationalen Orgelkonzertreihe im Dom zu Budweis mit zahlreichen renommierten Organisten. Im Jahr 2002 war sie Finalistin beim Internationalen Orgelwettbewerb in Rimini.

Zur Zeit wirkt Iva Slancová als Kirchenmusikerin der St. Alfons Kirche in Würzburg. Neben ihrer Konzerttätigkeit in Deutschland absolvierte sie auch zahlreiche Konzertauftritte in Dänemark, Schweden, Frankreich, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik. Neben ihrer solistischen Konzerttätigkeit ist sie auch im Bereich der Kammermusik mit verschiedenen Solisten tätig. In diesem Jahr schloss sie mit ihrem Orgelkonzert (Werke von M. Dupré, L. Vierne, J. Demessieux, J. Alain, J. Guillou, O. Messiaen und M. Duruflé) das Haupseminar des Instituts für Musikforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit dem Thema "Französische Orgelmusik des 20. Jahrhunderts" ab.

Pressestimmen:

" Iva Slancová bestätigt, dass die Orgel ein aktuelles Instrument unserer Zeit sein kann."
Bonner Rundschau

" . . . die Solistin unterstrich eindruckvoll, welche klasse in ihr steckt. In den anspruchsvollen Stücken zeigte sie, mit welcher Fingerfertigkeit und Leichtigkeit sie ihr Instrument beherrscht."
Main Post

Bach: Fantasia und Fuge g moll

Liszt. Prel.u.Fuge über B-A-C-H